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Sebastião Salgado. Gold - Limitierte und signierte Edition

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Sebastião Salgado. Gold - Limitierte und signierte Edition

Diese signierte und limitierte Collector’s Edition zeigt das vollständige Serra-Pelada-Portfolio. Die großformatigen Reproduktionen in Museumsqualität, gedruckt im neuesten High-Definition-Skia-Photography-Verfahren, werden durch Transparentpapier geschützt.

Collector’s Edition von 1.000 Exemplaren (Nr. 101–1.100), jedes Exemplar nummeriert und von Sebastião Salgado signiert.

Erhältlich auch als Art Edition von 100 signierten Exemplaren (Nr. 1-100), mit jeweils einem signierten Print.

„Salgados Fotografien sind von einer zeitlosen Unmittelbarkeit. Wir wissen zwar, dass die Mine in Serra Pelada mittlerweile geschlossen ist, doch das ganze Drama des Goldrausches ist in ihnen noch lebendig.“
— Alan Riding

 

Sebastião Salgado. Gold
Sebastião Salgado, Lélia Wanick Salgado
Hardcover in einer Schlagkassette, 45 x 41 cm, 196 Seiten, nummeriert und signiert von Sebastião Salgado
Edition von 1.000 Exemplaren

ISBN 978-3-8365-7650-5 (Englisch)

 

Nachdem man in einem der Flüsse der Gegend 1979 Gold entdeckt hatte, weckte die Serra Pelada Sehnsüchte nach dem legendären Goldland El Dorado. Ein Jahrzehnt lang war sie die weltgrößte Freiluftgoldmine, in der unter unmenschlichen Bedingungen rund 50.000 Goldgräber arbeiteten. 

Heute ist Brasiliens Goldrausch nur noch Stoff für Legenden, am Leben erhalten durch wenige glückliche und viele schmerzliche Erinnerungen – und die Fotografien von Sebastião Salgado. Im September 1986 erhielt Salgado endlich die Genehmigung, Serra Pelada zu besuchen – sechs Jahre lang hatten ihm die brasilianischen Militärbehörden den Zugang verweigert. 

Auf das außergewöhnliche Schauspiel, das ihn auf dieser abgelegenen Bergkuppe am Rande des Amazonas-Regenwalds erwartete, war er allerdings nicht gefasst. Vor seinen Augen tat sich ein gewaltiges Loch auf, mit einem Durchmesser von rund 200 Metern und ebenso tief, in dem Zehntausende notdürftig bekleidete Männer wie Ameisen schufteten.

Die Hälfte von ihnen schleppte bis zu 40 Kilo schwere Säcke über hölzerne Leitern nach oben, die anderen sprangen an schlammigen Böschungen hinunter in den höhlenartigen Schlund, Körper und Gesichter ockerfarben von der eisenerzhaltigen Erde, die sie ausgeschachtet hatten.

Als Salgado diese Aufnahmen machte, dominierten Farbfotos die Hochglanzseiten der Magazine. Schwarz-Weiß war ein gewagtes Unterfangen, doch seine Fotostrecke zur Goldmine der Serra Pelada führte zur Rückbesinnung auf die monochrome Fotografie. 

Damit knüpfte sie an eine Tradition an, die in den frühen und mittleren Jahren des 20. Jahrhunderts von Meistern wie Edward Weston, Brassaï, Robert Capa oder Henri Cartier-Bresson begründet worden war. Als Salgados Bilder beim New York Times Magazine eintrafen, geschah etwas Außergewöhnliches: Es herrschte vollkommene Stille. „In meiner ganzen Karriere bei der Times“, erinnerte sich Fotoredakteur Peter Howe, „habe ich niemals erlebt, dass Redakteure so auf eine Serie von Bildern reagierten wie auf die Aufnahmen von Serra Pelada.“

Heute, da die Fotografie von der Kunstwelt und von digitaler Manipulation vereinnahmt wird, begeistert Salgados Portfolio mit einer geradezu biblischen Qualität, sowie einer Unmittelbarkeit, die seinen Bildern etwas ausgesprochen Zeitgenössisches verleiht. Die Mine in Serra Pelada ist längst geschlossen, doch das bittere Drama des Goldrauschs springt den Betrachter aus jedem dieser Bilder immer noch an.

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